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Literatur

  • Mulvagh, Jane (1999): Vivienne Westwood. Die Lady ist ein Punk. Biographie. Düsseldorf: von Schröder, 519 S., Ill.
  • Pollack, Anna: Modequeen Westwood am Wiener Burgtheater. Eine Untersuchung über modedesigner als Kostümbildner: Die Kostüme Vivienne Westwoods für "Die Dreigroschenoper". Wien: Universität Wien, Diplomarbeit, 2001, 198 S., Ill.
  • Wilcox, Claire (2005): Vivienne Westwood. Berlin: Nicolaische Verlagsbuchhandlung. ca. 244 S., ca. 367 farb. Abb., 20 s/w Abb. ISBN 3-89479-254-X


High Fashion

Einer gewissen Vorliebe zu schottischen Karos ist sie bis heute treu geblieben. Das Modeblatt "Women's Wear Daily" erkor sie neben Saint Laurent, Umberto Ungaro, Giorgio Armani, Karl Lagerfeld und Christian Lacroix zu einer der sechs wichtigsten Modemacher unserer Zeit.Mittlerweile gilt sie als die führende Institution von Mode made in England. Berühmt wurde sie durch ihre neu und exzentrisch zusammengesetzten Kombinationen von historischer bekleidung, seltenem Textilgewebe und Webmustern (Dessins). Auch ethnische Einflüsse verarbeitet sie gerne in ihren Entürfen. Mode sollte nach ihrer Auffassung die Individualität herausstreichen.



Radical chic und Professionalisierung

Noch 1993 wohnte sie bescheiden in einer Sozialwohnung. Sie gilt als eine harte Arbeiterin und strenge Kritikerin. Heute möchte Vivienne Westwood nicht mehr auf das Label der "Queen of Punk" festgelegt werden. 1975 wurde McLaren zum Manager der Sex Pistols und später auch der New York Dolls. Der Hauptanteil der Kleidung ging an „Teds“, da McLaren selbst Teddyboy-Anzüge trug und die damals dominante Hippiebekleidung verachtete. Daher gründete sie im november 1971 mit ihrem Mann Malcolm McLaren und Patrick Casey in der Londoner „King’s Road 430“ ihre erste Boutique unter dem Namen „Let it rock at Paradise Garage“.Die aus der Not geborene Tätigkeit entwickelte sie bald zu einer ansehnlichen Fähigkeit. Als der Rassismus und Sexismus der Teds immer offensichtlicher wurde, schlossen sie ihren Laden. Das nächste Geschäft im Frühjahr 1973 benannten sie in Erinnerung an den frühen Tod der Schauspielerikone James Dean „Too Fast To Live, Too Young To Die“. Ende 1974 änderte man wieder den Namen in „Sex“ und das Sortiment wechselte auf Erotikwäsche und S&M-Artikel. Die Radikalisierung von Westwoods Weltsicht spiegelte sich auch in der weiteren Namensgebung ihrer Boutiquen: „Seditionaries - Clothes for Heroes“ („Aufwiegler“) und „World’s End“. 1983 trennte sich das Paar.




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