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Nicht damit zu verwechseln sind die Änderungsschneider, die keine besondere Ausbildung benötigen: Dieser Beruf wird in Deutschland sehr häufig von nähkundigen Hausfrauen - gelegentlich auch Männern - im selbständigen Ein-Mann-Be ausgeübt. Nicht selten sind die Inhaber Griechen, türken oder Italiener, aber auch Jugoslawen oder Thailänderinnen.





Der Spruch "Herein, wenn's kein Schneider ist" hat wirklich mit dem Beruf zu tun. Er ist eine Verballhornung von "Herein, wenn's ein Schneider ist". Diesen Spruch pflegten die mitglieder der Schneiderzusammenkünfte, bei denen nur Schneider zugelassen waren, zu rufen, wenn an die Tür des Raumes geklopft wurde.



Eine andere ebenso plausible Etymologie leitet den Spruch von dem ursprünglichen Sprichwort "Herin, wans nit der Schnitter is!" ab, wobei mit Schnitter der Tod gemeint ist.





  • Textilmaschinenführer
  • Das tapfere Schneiderlein



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