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Prostituierte verwenden die Bezeichnungen „Mannequin“ und „Model“, wie auch andere seriöse Berufsbezeichnungen wie zum Beispiel „Masseuse“, gelegentlich um ihre reale Tätigkeit beispielsweise in Zeitungsanzeigen rechtskonform zu umschreiben.



Die männliche Form, der Vorführmann, wird ebenfalls als „Model“ aber auch als Dressman bezeichnet. Der Begriff Dressman kommt aber nur scheinbar aus dem Englischen; es handelt sich dabei um einen Scheinanglizismus.



Das Wort Mannequin stammt vom Niederländischen manneken = Männchen ab und stand ursprünglich für Gliederpuppe, also ein anatomisches Modell für Maler oder auch Schneider. Im Französischen kann es auch willenloser Mensch (Waschlappen) bedeuten; die englische Entsprechung dafür ist manikin.



Im heutigen Deutschen Sprachgebrauch hat sich dafür jedoch das englische Wort „Model“ beziehungsweise „Supermodel“ durchgesetzt. Im Gegensatz zu Fotomodellen arbeiten Mannequins hauptsächlich auf dem Laufsteg. Daher ist auch die Bezeichnung „Laufsteg-Model“ verbreitet.



Mannequin ist das französische Wort für Vorführdame.




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